So liebe Leute. Das war das Ende. Des ersten Teils. Der zweite ist bereits angefangen:
www.verqueer2.blogspot.com
Brauche jedoch noch einen Namen. Ideen sind also willkomen.
Hoffe ihr verfolgt auch den zweiten teil wieder so gespannt.
mein roman.lesen.verbesserungen erwünscht.hoffe es gefällt.für schreibfehler wird keine haftung übernommen.
2010-11-19
2010-11-16
kapitel 87
Sie stand vor Alex´ Tür. Zitternd. Ratlos. Verwirr. Sie drückte den Klingelknopf. Sie hörte es surren. Die Luft im Flur war klar und kalt. Sue war gespannt, was passieren würde. Alex stand in der Tür und lächelte sie an. In dem Moment wurde Sue bewusst, dass es schwerer werden würde, als gedacht. Ihr Herz raste. ALex kam auf sie zu, um sie zu küssen. Sue drehte sich zur Seite, obwohl es ihr nicht gut damit ging. Sie musste ehrlich sein. Zu sich und vor allem zu Alex. Alex´ wunderschönen blauen Augen sahen sie fragend und zugleich traurig an. Langsam betraten sie die Wohnung und Alex´ Zimmer. Sie waren alleine. Zum Glück. Alex legte ihren Arm um Sue:"Was hast du denn, Kleines?" Es war so verdammt schwer. Es tat ihr so weh, dieser Frau weh zu tun. Dieser wunderbaren, wunderschönen Frau. Sue sah zu Boden. "Ich... ich denke mir ging das alles zu schnell. Du bist wunderbar. Ich liebe dich. Aber ich brauche Zeit. Zeit für mich. Um über alles nachzudenken. Über dich. Über mich. Über Sam. Über uns." Alex zog ihre Hand zurück und sah jetzt ebenfalls zu Boden. Sue blickte herüber zu ihr. Sie konnte ihre Augen nicht sehen, bis sie den Blick hob und sie sich kurz ansahen. Alex´ Augen waren mit Tränen gefüllt und sie flüsterte: "Tu was du nicht lassen kannst, Sue."
Kapitel 86
"Ganz ruhig, Sue." Sie versuchte sich Mut zu machen. Es war ihr Leben. Im Endeffekt konnte ja nicht allzu viel passieren. Egal was sie tat, sie würde Menschen verletzten und vielleicht sogar verlieren. Aber sie musste etwas machen und eine Entscheidung treffen. Sie brauchte Zeit. Zeit für sich. Nach einer Weile hatte sie sich beruhigt. Sie ging die Treppe herunter. Das Haus war leer. SIe war allein. Machte sich einen Kaffee, setzte sich an den Tisch und starrte aus dem Fenster. Immer noch waren Ferien und immer noch war Sommer. Sie Sonne schien. Sie trank ihren Kaffee und ließ erneut die Gedanken kreisen. Sie ging die Treppe wieder rauf. Sie fühlte sich einsam und verlassen. Sue drehte die Musik auf. Sie würde sich fertig machen und zu Alex fahren und mit ihr reden, ihr erklären, dass sie Abstand und Zeit brauchte.
2010-11-14
Kapitel 85
Und sie war wieder alleine. Alleine mit sich. Alleine mit den Problemen. Und alleine mit all´den Bildern die ihr immer wieder vor die Augen kamen. Erneut. Ihr erstes Treffen mit Sam. Ihr erstes Treffen in der Bahn mit Alex. Die Küsse mit beiden. Was Sam und sie schon alles zusammen bewältigt hatten. Es war eine lange Zeit. Doch sie war jetzt vorbei. Oder nicht? Er wollte sie zurück, das hatte er jedenfalls gesagt. Aber was wollte sie? Wieder weinte sie. Sie konnte keinen klaren Gedanken fassen obwohl ihr Kopf so voll davon war. Sie kannte Alex noch nicht lange. Und die beiden hatten wahrscheinlich vieles überstürzt, doch es ging ihr gut wenn sie bei ihr war. In ihren Armen lag. Dann vergaß sie für einen Moment alles was passiert war. War Alex nur Ablenkung? Damit sie sich nicht mit dem Problem herumschlagen musste? War sie nur Mittel zum Zweck? In diesem Moment hasste sich Sue so sehr, dass sie es kaum aushielt. Doch ihr Herz raste, als sie an Alex dachte. So falsch konnte es wohl nicht sein. Es war alles schnell gegangen doch ihr ganzer Körper kribbelte wenn sie Alex sah. Oder auch nur an sie dachte. Vielleicht brauchte sie eine Pause von beiden um sich klar zu werden was sie wollte. Doch dann war sie ganz alleine und hatte niemanden mehr. Wie würde Alex wohl reagieren wenn sie es ihr so erzählen würde? Was würde aus ihnen werden? Wäre es aus und vorbei? Sue überlegte ob sie es riskieren sollte. Doch ehe sie einen Entschluss fassen konnte schlief sie ein. Ihre Nacht war unruhig doch sie wurde nicht einmal wach. Sie träumte. Es war chaotisch. Sie stand in einem leeren weißen Raum und auf den Wänden blitzten immer wieder Szenen aus ihrem Leben auf. Aber diesmal auch von ihrer Familie und von Emma. Sogar von ihrem Vater damals. Es war grausam. Und als sie am Morgen aufwachte spürte sie, dass sie geweint hatte. Sie zitterte am ganzen Körper und versuchte sich zu beruhigen.
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