Sie stand draußen auf der menschenleeren Straße. Obwohl es Sommer war und wirklich warm, fror sie. Sue zitterte am ganzen Körper. Sie konnte die Tränen nicht länger unterdrücken sie lief weinend die Straße entlang. Sie ging in den nahe gelegenen Wald. Dort setze sie sich ans Ufer des kleinen Flusses. Sie saß nur da, schaute sich ihr Spiegelbild auf der Wasseroberfläche an und weinte. Wie hatte das passieren können? Und wieso hatte sie es nicht bemerkt? Sie war so verletzt und verzweifelt und wusste nicht was sie tun sollte. Sie griff nach dem Spiegel in ihrer Tasche und richtete sich ein wenig her. So wie sie jetzt aussah durfte sie keiner sehen. Sie stand auf und schlurfte langsam zum Bahnhof. Sie wollte Emma sehen. Ihre allerbeste Freundin. Sie wohnte mit der Bahn eine halbe Stunde entfernt. Sie schrieb Emma aus der Bahn eine kurze SMS: „hi. Ich bin verzweifelt. Hilf mir. Bin in 20 Minuten bei dir.“Sie machte sich Musik an. Sie konnte das alles immer noch nicht glauben. Doch sie beherrschte sich. Dann setze sich ihr gegenüber dieser Junge hin. „Wie wunderschön er ist“, dachte sie. Doch schnell zerriss sich der Gedanke. Sie hatte grade ihre wirklich große Liebe verloren und suchte jetzt schon jemand neuen? Wie konnte sie nur? Der Junge ihr gegenüber lächelte sie freundlich an. Sie blickte auf ihre Schuhe und hob den Blick erst als sie ausstieg. Er winkte und lächelte erneut.
mein roman.lesen.verbesserungen erwünscht.hoffe es gefällt.für schreibfehler wird keine haftung übernommen.
2010-07-14
Kapitel 10
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