Sue wartete. Die Zeit wollte einfach nicht vergehen. Also ging sie im Kopf durch wie es Ablaufen könnte. Es gab 2 Möglichkeiten. Die eine war, dass es eine plausible Erklärung für das ganze gab und alles gut werden würde. Die andere war, das es vorbei sein würde. Bei der zweiten Möglichkeit machte ihr Herz eine Art Sprung. Es tat sehr weh. Und sie fing leise an zu schluchzen. Sie konnte es nicht aufhalten es musste raus. „Was ist wenn er eine…“, sie wollte und konnte diesen schrecklichen Satz nicht vollenden. „Wir lieben uns doch“, dachte sie, „oder nicht?“ sie fing an zu zweifeln und alles in Frage zu stellen. Es machte sie fertig. Sie stand auf und ging zur Tür. Sie horchte in den Flur. Okay, hier oben war niemand. Schnell verschwand sie im Badezimmer und schloss die Tür ab. Was würde sie jetzt tun? Sie setze sich auf den Badewannenrand und weinte weiter. Sie sah sich zufällig im Spiegel. Und sie sah wirklich schrecklich aus. „Seine Neue ist bestimmt viel hübscher als ich. Was mach ich hier? Ich habe doch eh keine Chance“ Sie schluchzte laut auf. Es klopfte leise an die Tür. Es war Dana: „Liebes ist alles okay?“ „Ja alles super. Danke. Mach dir keine Sorgen ja?“ „Okay. Wie du willst. Sam hat angerufen er ist in etwa 10 Minuten zu Hause.“ Sue schluckte. Wartete eine Weile und versuchte dann mit möglichst fester Stimme zu sprechen: „ Weiß er, dass ich hier bin?“ Sie bekam kaum Luft. Aber sie bemühte sich. Für Dana, die gerade sagte: „ Nein. Ich dachte es wäre eine schöne Überraschung“ „Vielen Dank, Dana. Für alles…“ ,ihre Stimme brach. Sie hatte sagen wollen: für alles was du tust. Danke, dass du dich so lieb um mich kümmerst. Aber sie bekam diese Worte nicht mehr über die Lippen. Dana schien nichts bemerkt zu haben: „Keine Ursache. Ich werde wieder runter gehen.“
mein roman.lesen.verbesserungen erwünscht.hoffe es gefällt.für schreibfehler wird keine haftung übernommen.
2010-07-14
Kapitel 4
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