„Ich weiß es doch auch nicht.“ Sie fing erneut an zu weinen. Sue ließ ihren Kopf auf den Tisch sinken. Paul stand auf und stellte sich hinter sie. Er legte seine Hände auf ihre Schultern. „Kleine. Alles wird gut.“ Er massierte sie. Es tat unwahrscheinlich gut. Sie dachte noch einmal nach. Über sich und Alex. War es richtig was sie tat? Konnte es wirklich so einfach sein? Wahrscheinlich nicht. Sue stand langsam auf. „ ´Tschuldigung. Ich geh ins Bett. Danke. Gute Nacht“, verabschiedete sie sich. Sie ging die Treppe hoch. Ganz langsam. Wie in Trance. Es war sehr mysteriös. Sie schlief schnell ein. Es war eine unruhige Nacht. Am nächsten Tag wachte sie spät auf. Es waren Ferien also hatte sie Zeit. Sie sah aus dem Fenster. Blauer Himmel und Sonnenschein. Wie wundervoll jedoch wollte sie nicht aufstehen. Immer noch nicht. Es klopfte an der Tür. Sie stellte sich schlafend. Ihre Mutter kam herein. „Kleines? Alles ok? Alex ist da!“ Sofort war Sue wach. Sie sah ihre Mutter mit großen Augen an. „Du lügst“, lächelte sie. Ihre Mutter schüttelte den Kopf. Nicole trat ins Zimmer. „Komm aufstehen!“, motivierte sie Sue. „Hmm. Jaja.“ Sue stand auf und lief ins Badezimmer. Sie öffnete die Tür wieder. Und rief nach unten. „Hey Alex. Komm ruhig hoch!“ Sie verschwand erneut im Badezimmer. Ihr Spiegelbild schockierte sie. Sie versuchte sich soweit wie möglich herzurichten und anzuziehen. Erneut warf Sue einen Blick in den Spiegel. So würde es gehen müssen.
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